Pfarrer Cech 1999-2015

Einige Zahlen und Fakten aus dieser Zeit

 

Wiedereinweihung des Gemeindehauses nach dem Umbau 2002

1999 Pfr. Thomas Cech wird Pfarrer von St. Hubertus.
1999 Eine neue jährliche Tradition in der Jugendarbeit beginnt: Die Fahrt nach Taizé. 32 Jugendliche melden sich dazu an. In der pastoralen Arbeit nimmt die Gemeinde nun auch vom Erdgeschoss des Pfarrhauses Besitz. Dieses war bisher Privatbereich des Oratoriums. Eine Reihe von Gemeindeveranstaltungen finden nun im ehemaligen Refektorium statt.
2000 Eine ganze Reihe von neuen Aktivitäten erwacht: Der Club 60 und ein monatlicher Kindertreff entstehen unter anderen ebenso wie drei Hauskreise und das Projekt Brückenbau, das Kontakte zu Neuzugezogenen schaffen soll. Die Erstkommunion-Vorbereitung hat eine ganz neue Form bekommen durch die monatlichen Treffen aller Kinder im Wechsel mit den Treffen in Kleingruppen. Erstmalig muss wegen der großen Zahl der Kinder die Erstkommunionsfeier in die evangelische Kirche Loschwitz verlegt werden. Unter dem Schlagwort „Hubertusbau“ beginnen die Planungen für den Umbau und die Sanierung von Pfarrhaus und Kirche.
2001 Die Partnerschaft zur Gemeinde in Elista/Kalmückien entsteht. Im August findet der Auszug aus dem Pfarrhaus statt, um es den Bauarbeitern zu überlassen. Der Kirchbau wird vom Ordinariat vorerst abgelehnt und auf spätere Zeit vertagt. Pfarrer und Pfarrbüro ziehen in eine leer stehende Kinderarztpraxis auf der Collenbuschstr. Dort finden nun alle Kreise und kleineren Veranstaltungen statt. Weitere Orte für einzelne Kreise sind das evangelische Rüstzeitheim sowie die evangelischen Gemeinden in Weißig und auf dem Weißen Hirsch, der Pfarrsaal der kath. Pfarrei in Dresden-Neustadt.
2002 Einzug in das umgebaute und sanierte Gemeindehaus und Einweihungsfeier durch Bischof Joachim Reinelt in einer Segensfeier
2003 Das Projekt der Umgestaltung der Pfarrkirche wird präsentiert und findet sehr breite Zustimmung. Der 4. Bauantrag wird eingereicht.
2004 St. Hubertus erhält zweimal bedeutenden Besuch: einmal Pater Andrej, den Pfarrer der Partnergemeinde in Elista, zum anderen Frere Wolfgang aus Taizé.
2005 Endgültige Aus am 20. Mai für den Kirchumbau. Er war zunächst genehmigt, dann für ein Jahr auf Eis gelegt worden. Die Planung beginnt von vorn. Es soll nur eine sparsame Sanierung der Kirche werden. Eine Woche später wird die Aktion „Hubertusbau“ mit einer Feier beendet. Die ursprünglich 200.000 DM, jetzt 102.258,38 EUR Eigenmittel der Gemeinde für den Umbau des Gemeindehauses sind fertig gesammelt. Rund 170 Personen hatten sich namentlich beteiligt. Im August empfangen wir 32 Gäste aus Italien und Österreich zu den Tagen der Begegnung im Rahmen des Weltjugendtages. Sie müssen auf 117 zur Verfügung stehende Gästebetten in der Pfarrei aufgeteilt werden. Im November wird die Baracke im Kirchgarten abgerissen.
2006 Eine Reihe von Benefiz-Konzerten, organisiert von Musikern der Gemeinde, findet statt. Es wird um Spenden für die Sanierung der Pfarrkirche geworben.
2007 Zwei Jubiläen stehen auf dem Plan: 70 Jahre Kirchweihe und 50 Jahre Pfarrei. Das erste wird mit einem Spielfilm der Ministranten über Leben und Legenden des Hl. Hubertus gefeiert, das zweite durch eine Pilgerfahrt zu seinen Lebens- und Wirkungsstätten Maastricht, Lüttich und St. Hubert in den Ardennen.
Der Auszug aus der Kirche findet im Februar statt. Gastgeber während der Bauzeit ist die ev. Gemeinde Bühlau. Andere Gottesdienste finden im Gemeindehaus statt sowie in den ev. Kirchen von Weißíg und auf dem Weißen Hirsch. Bereits im Juli wird die Kirche wieder genutzt. Zum Patronatsfest, am 3. November, wird der neue Altar geweiht.
2008 Die Heilig-Geist-Darstellung im Altarraum der Pfarrkirche kommt in besonderer Weise auf dem Dekanatstag im September in Pirna zu Ehren. Ein gelungenes und gut vorbereitetes Programm schloss am Nachmittag mit einer Dankandacht. Vom Vorbereitungskreis wurde für jenes Motiv unserer Kirche ausgewählt. Dieses hatte man in hoher Auflage auf Postkarten drucken lassen. Für die Predigt wurde Pfr. Cech gebeten. Er bekam dann auch den nicht unerheblichen Rest der Postkarten als Geschenk an die Gemeinde übergeben.
2009 Im Oktober findet eine Gemeindewallfahrt nach Rom und Manoppello statt. Den Höhepunkt bildete die Fahrt nach Manoppello zum Volto Santo, ca. 80 km von Rom entfernt. Seitdem die Ikone mit der Darstellung dieses Tuches unseren Tabernakel schmückt, wurde dieser Ort ausgesprochen und unausgesprochen zum Ziel. Eine Heilige Messe in dieser Kirche wurde daher für alle Teilnehmer zu einer tiefen geistlichen Erfahrung.
2010 Zum dritten Mal war die Gemeinde von St. Hubertus zur gemeinsamen Fronleichnamsfeier nach Pillnitz eingeladen. In diesem Rahmen wurde Pfr. Metzner offiziell in großer Runde verabschiedet. Mit den Sommerferien wollte er in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen. 75 Jahre war er nun inzwischen, davon hatte er 9 Jahre in der Pfarrvikarie Pillnitz als guter Seelsorger gewirkt. So wurde ihm herzlich Dank gesagt. Damit wurde zugleich eine entscheidende Zäsur gesetzt: Ab Sommer übernimmt Pfr. Cech auch die Pfarrvikarie Pillnitz als Seelsorger. Im neuen Jahr würde diese dann ganz in die Pfarrei St. Hubertus integriert. Im Herbst zieht Pfr. Gerhard Röhl als Ruheständler in die Brockhausvilla in Pillnitz ein.
2011 Das gesamte Jahr steht unter dem Zeichen der Seligsprechung von Kaplan Alois Andritzki. Zur Feier selbst gab es in unserer Gemeinde auch einen eigenen Höhepunkt, da unsere Kirche an einer kleinen Straße liegt, die seinen Namen trägt. Gemeinsam mit einem Vertreter der Stadt wurde nach der Sonntagsmesse feierlich ein neues Zusatzschild enthüllt, das nun auch den Verweis auf seine Seligsprechung trägt.
2012 Ein Höhepunkt ganz besonderer Art war die Weihe des neuen Kreuzweges in der Pfarrkirche. Damit kam ein jahrelanger Weg in dieser Sache zu einem wahrhaft würdigen Abschluss. Gegen Mittag reiste Ikonenmaler Alexander Stoljarov mit seiner Frau an und brachte die Ikonen mit dem Auto von Wuppertal nach Dresden. Als Gast war zur Weihe der Lektor der orthodoxen Gemeinde in Dresden, Herr Roman Bannack, als liturgisch Beteiligter dabei. Die Ikonen wurden von 21 Ministranten in einer feierlichen Prozession in die Kirche getragen. Nach der Weihe, zu der Herr Bannack auch ein orthodoxes Segensgebet sprach, wurde der Kreuzweg gemeinsam gebetet und nach jeder Station die betreffende Ikone an der Wand aufgehängt. Der Kreuzweg hat eine Besonderheit. Er besteht zwar aus 14 Stationen. Jedoch ist die Veronika-Station ausgelassen. Stattdessen steht am Ende die Osterikone. Diese Entscheidung wurde gefällt, da die Veronika als Ikone vom Hl. Mandylion schon vor dem Tabernakel hängt. Eine Doppelung erschien nicht angemessen und hätte die innewohnende Botschaft verunklart.
2013 Pfr. Gerhard Röhl zieht im März aus der Brockhausvilla ins Pflegeheim, nachdem seine zunehmenden gesundheitlichen Probleme ihm den priesterlichen Dienst immer mehr eingeschränkt hatten. Im Sommer zieht als Nachmieter Pfr. Arnold-Heinz Pyka dort ein. Er war als Pfarrer von Dresden-Striesen in den Ruhestand gegangen und steht nun als tatkräftige Hilfe Pfr. Cech zur Seite.
2014 Zwei besonders herausragende Ereignisse prägen das Jahr: Anfang Mai werden durch Bischof Dr. Koch in der Schlosskapelle Altar und Ambo geweiht und damit ein Prozess abgeschlossen, der 2011 begonnen hatte. Im Dezember weiht Altbischof Reinelt die beiden Glocken für die Schlosskapelle in Pillnitz. Sie tragen die Namen Regina coeli und Ignatius. Zur Christnacht erklingt damit das erste Mal seit der Nachkriegszeit vom Schloss her wieder dieser Ruf zu Gebet und Gottesdienst.
2015 Nach monatelanger Sanierung konnte die Kapelle „Maria am Wege“ auf der Dresdner Str. wieder neu eingeweiht werden. Seitdem finden dort wieder fast täglich die Wochentagsgottesdienste statt, zu denen die kleine Glocke ebenso wieder rufen kann, wie zu den anderen Gebetszeiten. Sie hatte aufgrund eines fehlenden Klöppels zuletzt Jahrzehnte geschwiegen. Zum 1. Juli erfolgte die Versetzung von Pfr. Cech nach Zittau.

Altarweihe nach der Sanierung der Kirche in Anwesenheit der noch lebenden Pfarrer von St. Hubertus 2007

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