Pfarrer Würstl 1971-82

Einige Zahlen und Fakten aus dieser Zeit

 

Pfr. Würstl mit den Erstkommunionkindern 1976

1971 Das Oratorium übernimmt die Seelsorge auf dem Weißen Hirsch und in Pillnitz. Pfr. Romuald Würstl wird Pfarrer von St. Hubertus. Im Pfarrhaus wohnen noch immer drei einzelstehende Mieter im Rentenalter.
1972 Eine Polizeistreife nimmt nachts um 2 Uhr einen betrunkenen Lehrer fest, der aus persönlichen Ärger den Schaukasten der Kirche und ein Bleiglasfenster zerstört hatte. Der Schaden von 100 Mark wird von ihm wieder gutgemacht.
1972 Die kleinste Glocke (Hubertusglocke) bekommt einen Sprung und muss ersetzt werden.
1972/73 Das Haus Am Hochwald 2 wird einer Generalreparatur unterzogen. Im Kellergeschoss wird eine Gemeindesaal und ein Gruppenraum eingerichtet.
1974 Die ehemalige Besitzerin des Hauses und ein anderer Mieter sterben. Jetzt erst wird das Pfarrhaus für das Oratorium vollständig nutzbar.
1975-79 Die Kirche wird gründlich renoviert und der Kirchenraum nach den Weisungen des Konzils umgestaltet. Der ursprüngliche Hochaltar und die beiden Seitenaltäre aus Kunststein werden abgetragen. Die Orgel wird einer Generalreparatur unterzogen. Die defekte Glocke wird durch eine neue Bronzeglocke ersetzt. Die fünf Fenster im Osten werden durch ein Feld nach unten hin vergrößert. Die Deckenbilder werden nachgemalt und farblich verändert. Zum Teil finden die Sonntagsgottesdienste in der Kapelle des Waldfriedhofes statt. Gesamtkosten über diese Jahre: 88.471,08 Mark.
12.01.1977 Pfr. Würstl beschließt gegen 23.00 Uhr noch einmal in die Kirche zu gehen, um das neue Ewige Licht zu begutachten. Brandgeruch führt ihn auf den Boden, wo er einen Schwelbrand entdeckt, den ein Kurzschluss verursacht hatte. Vier Eimer Glut trägt er in den Schnee. Das Holz ist schon angekohlt. Die ganze Nacht hält er dann aller zwei Stunden Feuerwache.
1980 Die Kollekte „Not in der Welt“ am 1. Advent erbringt bei ca. 200 Gottesdienstbesuchern 9.370 Mark. Rund eine Woche später verüben unbekannte Täter einen Einbruch. Sie dringen durch den Keller in den Vorraum der Sakristei ein, werden dann aber wohl überrascht, so dass sie unbemerkt fliehen. Die polizeiliche Aufklärung wird bald eingestellt.
1981 Unter der Empore wird ein Beichtraum eingerichtet. Er ersetzt den „Beichtschrank mit drei Türen“ im Seitenschiff.
1982 Pfr. Würstl übernimmt die Pfarrstelle im Dom St. Petri von Bautzen. Neuer Pfarrer wird Dr. Michael Ulrich.
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