Pfarrer Bolte 1957-71

Einige Zahlen und Fakten aus dieser Zeit

Die feierliche Erhebung zur Pfarrei 1957

1958 In der Pfarrei bestehen folgende Gruppen oder Standeskreise mit regelmäßigen Zusammenkünften: Laienhelferkreis, Männerkreis, Frauen- und Mütterabend, Jugendkreis, Kirchenchor, Religionsunterricht.
Die Pfarrjugend besteht aus 10-13 Jugendlichen, sieben hatten die beiden Jahre zuvor die DDR verlassen.
1959 Höhepunkt ist der Besuch des Bischofs mit der Spendung des Sakramentes der Firmung für 37 Jugendliche und 3 Erwachsene.
Auf Wunsch des Bischofs wird als dritter Sonntagsgottesdienst die Abendmesse für die Ausflügler in der Dresdner Heide eingeführt.
31.01.1962 Mit einem Abendgottesdienst wird der 25. Weihetag der Pfarrkirche gefeiert, besonders gestaltet von den Kapellknaben.
1962 Nach 14 Terminen mit der staatlichen Wohnraumlenkung wird im Juni endlich ein Raum im Erdgeschoss des Pfarrhauses für das Pfarrbüro freigegeben. Die Wohnung im Untergeschoss wird für den Religionsunterricht und für die Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.
1964 Endlich werden auch die notwendigen Räume für die Pfarrwohnung von der staatlichen Wohnraumlenkung freigegeben. Um eine geschlossene Pfarrwohnung herzustellen, werden im Treppenhaus Zwischenwände aus Holz und Glas eingezogen und eine zusätzliche Treppe eingegebaut. Das Kellergeschoss wird zu einem Pfarrsaal umgebaut. Gesamtkosten: 21.291,17 Mark, davon 10.000 Mark als Zuschuss vom Ordinariat. Den Rest muss die Gemeinde tragen.
1966 Die Feier der Erstkommunion muss ausfallen, weil die Kinder die Vorbereitungsstunden nur schlecht besucht hatten.
1969 Gemäß einem Beschluss der Diözesansynode wird die Wahl des ersten Pfarrgemeinderates vorbereitet und durchgeführt. 130 Gemeindemitglieder geben ihre Stimme ab.
1970 Die Sonntagsgottesdienste in Weißig werden wieder eingestellt. Die Zahl der Katholiken war durch Tod und Abwanderung rückläufig, die verkehrsmäßige Anbindung an Dresden besser geworden.
1971 Pfr. Bolte wird in den Ruhestand versetzt.
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