Pfarrvikarie 1934

Vom Bau der Kirche bis zur Umschreibung als Pfarrvikarie am 15. Oktober 1954

Die kleine Kirche wurde zum Sammelpunkt für die kleine Gemeinde, die von der Neustädter Pfarrkirche durch die Heide getrennt war. Den 2. Weltkrieg besteht die Kirche ohne Kriegsschäden. Nach 1945 setzte ein Zustrom von katholischen Christen aus dem Osten ein, der ein eigenes Gemeindeleben entstehen ließ.

Zwei Geistliche waren hier von Bedeutung für diese Zeit: Es waren die Herren Kapläne Schiller und Menne.

Der neuen Entwicklung wurde seitens des Ordinariates Rechnung getragen, indem die Außenstation zur Pfarrvikarie erhoben wurde. Verbunden war damit die Verpflichtung zum Führen von Kirchenbüchern. Erste Eintragungen finden sich im selben Jahr im Taufbuch, Traubuch und Totenbuch, im darauffolgenden Jahr im Erstkommunikanten- und Firmverzeichnis und zwei Jahre danach im Konvertitenverzeichnis. Seit diesem Jahr wird auch eine eigene Pfarrchronik geführt.

Zum ersten Seelsorger für die Pfarrvikarie wird Aloys Bolte bestimmt. Er war zuvor Lokalkaplan in Wurzbach/Thür., wurde 1913 geboren und 1939 zum Priester geweiht. Bis zum 1. September 1971 betreute er die Gemeinde. Dann wurde er wegen eines fortgeschrittenen Augenleidens in den Ruhestand versetzt.

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