Taizéfahrt der Jugend

Anreise in Taizé - endlich wieder da!

Anreise in Taizé – endlich wieder da!

Einmal im Jahr begeben sich interessierte Jugendliche auf eine weite Reise nach Frankreich in das kleine Dorf Taizé, um dort sowohl vielfältige Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Teilen Deutschlands und der Welt zu erleben, als auch um sich auf eine spirituelle Suche einzulassen, die nicht nur diese jungen Menschen anspricht. Zwar sind diejenigen die ersten Adressaten, die zu unserer eigenen Pfarrei gehören. Doch gleichzeitig gehört es zu einer schönen Selbstverständlichkeit, dass den größten Teil der Teilnehmer immer auch andere Jugendliche ausmachen, die sich aus anderen Gemeinden anmelden. Wie ein Lauffeuer spricht es sich herum, wenn am Anfang des Jahres das Anmeldeblatt auf der Homepage zum Herunterladen bereit steht. Ein normaler Bus reicht schon lange nicht mehr. In der Regel brauchen wir einen Doppelstockbus, um alle wegzubekommen, teilweise sind wir auch schon mit zwei Bussen nach Taizé gefahren. Darunter sind nicht selten Jugendliche, die gar nicht getauft sind, auf jeden Fall aber regelmäßig auch junge Menschen, die einer anderen Konfession angehören. Hin und wieder waren auch Austauschschüler mitgekommen, so dass in unserem Bus schon die halbe Welt versammelt war.

Aber was ist das, was Jugendliche in so großer Zahl jedes Jahr aufs Neue anspricht? Es ist das, was im Grunde genommen immer unbeschreiblich ist und bleibt. Taizé muss man erlebt haben, das lässt sich nicht in Worten ausdrücken. Diese Erfahrung machen gerade auch die Jugendlichen, die – nach Hause zurückgekommen – den Versuch wagen, ihren Freunden von den Erfahrungen zu erzählen. So sind es wohl immer mehr die versprühte Begeisterung und die leuchtenden Augen, weniger die konkreten Berichte, die andere dazu bewegt, im kommenden Jahr einmal selbst mit zu kommen. Wer etwas über Taizé wissen möchte, schaue einfach einmal dort auf der Homepage vorbei. Oder noch besser: Er finde einen Menschen, der schon einmal dort gewesen ist, und lasse sich etwas erzählen – dann aber besonders auf die Begeisterung achten, die immer mehr hinter den Worten liegt.

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