Kirchbau 1936/37

Die Baugeschichte der St. Hubertus Kirche bis zur Benediktion am 31. Januar 1937

Bau der Hubertuskapelle 1936

1928 erwirbt Herr Vikariatsrat Karl Rothe als Pfarrer von Dresden-Neustadt das Kirchengrundstück Am Hochwald 6-8 zum Preis von 31.000 Reichsmark. Zwei Jahre später bespricht er mit dem Architekten B. Witte aus Dresden-Neustadt den Neubau einer Kirche auf diesem Platz. Dieser fertigt noch im selben Jahr einen Vorentwurf und reicht am 26. Juni 1931 einen Bauantrag bei der Baupolizei Dresden ein. Er wird genehmigt. Nun wird dieser Antrag auch beim Bischöflichen Ordinariat in Bautzen eingereicht. Im Dezember erfolgt von dieser Seite eine vorläufig endgültige Ablehnung.

 Drei Jahre später sind neue Bestrebungen im Gange: Ein erneuter Kostenvoranschlag wird gemacht. Die Baupläne werden zweimal abgeändert, die Bausumme wird auf 23.000 Mark gedrückt. Im Juni 1935 erfolgt die erste Stellungnahme des Ordinariates. Neue Pläne werden dorthin geschickt. Doch im November lehnt das Ordinariat erneut ab. Begründung: Geldmangel. Von der Gemeinde selbst sind nur 10.000 DM gesichert.

Also werden im März 1936 neue Kostenanschläge eingeholt. Der Bonifatius-Verein Paderborn schaltet sich ein. Noch einmal hat das Ordinariat Änderungswünsche. Noch einmal wird ein Antrag bei der Baupolizei gestellt und dafür die Genehmigung erteilt. Nun geht es voran. Am 20. September 1936 erfolgt die Grundsteinlegung und die Altarweihe. Im selben Monat erhielt die Kirche eine Inventarstiftung aus dem St. Benno-Gymnasium: Kanzel, Bänke, Orgelbrüstung, Kommunionbank, Pieta.

Nur vier Monate später nimmt Herr Domdekan und Protonotar Alexander Hartmann die feierliche Benediktion der Kirche vor.

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